Grundschüler & Teenager

Warum sind Yoga AGs, Workshops und Achtsamkeitserziehung in der Schule und in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen so sinnvoll? Welche Möglichkeiten gibt es diese Angebote zu nutzen?

Wenn Sie Vertreter einer Bildungseinrichtung sind, ein Träger von Kinder- und Jugendfreizeitangeboten oder Leiter einer psychosozialen Beratungsstelle und Interesse an einem ganzheitlichen Angebot für ihre Schützlinge haben, dann freue ich mich über ihre Anfrage per Mail über das Kontaktformular.

Auch Kinder und Jugendliche mit Konzentrations- und Lernschwierigkeiten finden zu mehr Balance, Gelassenheit und Selbstbewusstsein durch Yoga. Eine Mischung aus Bewegung, Spiel und Entspannung ist für die Kleinen genau das Richtige und für Teenager ist eine Mischung aus kraftvollem Yoga, Entspannung und etwas „Dharmatalk“ sowie Meditation sehr passend. Sehr schön ist es, wenn Eltern und Kinder im Familienyoga gemeinsam Zeit auf der Matte verbringen und sich wieder in Ruhe begegnen können.

Das bedeutet für die Kinderyogapraxis, dass sie nicht nur spaßig, spielerisch, musisch und kreativ ist, sondern körperlich und geistig auch sehr fordernd. Kleinere Gruppen eignen sich besonders gut für Kinder mit ADHS oder anderen akuten oder andauernden emotionalen Auffälligkeiten (Formen von Autismus, Angststörungen, Zwänge, Trauerverarbeitung, aber auch Kummer und Sorgen, Orientierungslosigkeit). Der Körper wird in den Asanas gekräftigt, gedehnt, flexibler gemacht und verschiedene Spielformen sorgen für die Anreize des Herz-Kreislauf-Systems und zu guter Letzt wird die Propriozeption, der Gleichgewichtssinn, geschult. Manchmal wird viel getobt und manchmal gelacht, philosophiert, entspannt und meditiert. Es wird gesungen und geübt und auch die Yogaregeln finden einzig in den Unterricht und der Umgang und das Spüren des eigenen Körpers und das Respektieren der eigenen Grenzen und der, der anderen.

Ich hatte das große Glück, dass ich von der Pionierin des Kinderyoga ausgebildet wurden bin. Bereits vor 20 Jahren war Marsha Wenig mit ihrem Yogakids Konzept der absolute Renner in den USA. Als Montessori Pädagogin und Yogalehrerin hat sie ihre Nische gefunden und schon damals die Ansätze neuester Hirnforschung berücksichtigt, um Kinder typ- und altersgerecht den Yoga spielerisch näher zu bringen. Ihr besonderes Anliegen war vor allem Yoga in der Schule und Kindergarten zu integrieren und Yoga für Kinder mit besonderen Bedürfnissen anzubieten.

Ich habe ein geringes Stundendeputat an einer Montessori Schule und unterrichte die Fächer Sport, Kunst und Werken. Hier kann Yoga wunderbar einbinden und um die Fachinhalte aus Natur und Technik ergänzen. Kinder lernen nicht nur spannende anatomische und physiologische Fakten über ihren Körper, sondern erfahren auch zusammenhängende Fakten über die Natur und Nachhaltigkeit und nebenbei lassen sich Sprachen auch ganz lernen.

Yoga im Schulalltag und im Familienleben bietet eine Fülle an Möglichkeiten gemeinsam zu praktizieren je nach Stundenthema oder Schwerpunkt und zwar mit all seinen Facetten (Atemübungen, Achtsamkeitspraxis, Meditation, Entspannung, Alltagsphilosophie und natürlich viel Asanapraxis).

In meiner ersten Yoga AG an einer Münchner Privatschule habe überprüft, ob Yoga die Schulkinder wirklich in den körperlichen-geistigen Ausgleich bringen kann, indem ich bewusst Kinder mit ADHS und ADS angesprochen haben. Die Erfolge waren nach einem halbem Jahr wirklich wundervoll! Die Eltern, die Lehrer und die Noten verwiesen auf eine bessere und längere Konzentrationsspanne bei den Kindern und empfanden die Kinder vor allem als ausgeglichener, glücklicher und körperbewusster.

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