Begleitendes Coaching

Begleitend zu den körperlichen „Maßnahmen“, den Yogakursen, Meditationsangeboten und der Yogatherapie, biete ich ergänzend auch ein individuelles Coaching an, um innere Veränderungsprozesse zu unterstützen. Dabei nutze ich die Methode der Tiefenimagination, die ich seit über 15 Jahren praktiziere und bei dem Begründer der Tiefenimagination, Prof. Stephen Gallegos, vertiefe. Manchmal macht es aber auch Sinn sich konkrete Situationen anzuschauen, in denen man immer wieder nach Schema „F“ reagiert und sich aufreibt. Dabei nutze ich eine Technik, die über das Körpererleben und Fühlen zu dem „Problem“ vorstößt. Also Herz vor Kopf – genannt wird diese Methode „Herz über Kopf“, die ich in einer 6 Monaten Ausbildung bei den Begründern der Methode, Walter und Christina Hommelsheim gelernt habe.

Als Bewegungsmensch, Körpertherapeutin, Pädagogin, Yogalehrerin, Coach und Wissenschaftlerin weiß ich, dass unser Inneres seinen Ausdruck im Äußeren findet und umgekehrt.

Wer es genauer wissen möchte

Der Körper speichert Emotionsmuster in den Faszien. Die Studienlage dazu ist bereits beeindruckend. Der Körper reagiert in der Regel schneller auf Dinge im Außen, als unser Kopf, der oft nicht registriert oder wahrhaben will, was da gerade los ist. Er stellt sich in den Fokus und schnell sind wir vom Fühlen (was wir nicht fühlen wollen) in den Kopf gerutscht und analysieren das Ganze oder drücken es weg. Das Wegdrücken ist der Klassiker, der den meisten bekannt vorkommt, wenn wir in Situationen geraten, wo irgendjemand oder irgendetwas bei uns „die Knöpfe drückt“ (Trigger). Dann fahren wir plötzlich aus der Haut und wissen eigentlich nicht was los ist. Diese alltäglichen Begebenheiten tauchen so oft auf, bis wir endlich mal hineinfühlen in den Frust, in die Sorge. Irgendwo im Körper macht sich das Gefühl (z.B. Wut, Angst, Scham) bemerkbar. Oft genügt die Verbalisierung als dessen, was man fühlt, das Aufzeigen, Fühlen und darüber sprechen, damit es innerlich weiterverarbeitet werden kann. Oft lösen sich Themen, die wir schon sehr lange mit uns herumtragen und schaffen Platz für Leichtigkeit, Neugierde, Begeisterung und für Neues. Um das Neue einzuladen und mit positiven Dingen zu füllen, kann der Fokus des Coaching auch darauf gelegt werden, die eigenen Werte zu definieren, die persönliche Vision zu finden und darin einzutauchen, denn das Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen „real“ und „geträumt“.

Eine weitere Möglichkeit mit dem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten ist der Prozess der Tiefenimagination. Der Begriff Tiefenimagination (engl. Deep Imagery) ist die heute gebräuchliche Bezeichnung für ein auf seelisches Wachstum, Heilung und potentialorientierte Entfaltung ausgerichtetes Imaginationsverfahren. Die Methode der Tiefenimagination (PTPP©) wurde Ende der 80er Jahre von E. Stephen Gallegos PhD, einem US-amerikanischen Professor für Psychologie begründet. Sie basiert im Wesentlichen auf den tiefenpsychologischen Grundannahmen von CG Jung und ermöglicht einen sanften und direkten Zugang zum eigenen Unbewussten.

Imagination ist die Sprache der inneren Bilder. Nach Steve Gallegos ist die Ebene der tiefen Imagination von einer tiefen Lebendigkeit und Intelligenz sowie von einer ganz eigenen Integrität geprägt. Das Besondere an dieser Methode ist, dass vorwiegend Tiere visualisiert werden. Sie sind die eigentlichen Begleiter, Experten und Therapeuten auf den inneren Reisen in seelische Landschaften. Die Methode unterstützt dabei, zu sich selbst nach Hause zu kommen, sprich, voll und ganz zu werden, wer man wirklich ist, der eigenen inneren Natur zu folgen.

Wie passt das mit Yoga zusammen?

Diese Methode verbindet die Vorstellungen des Hinduismus von der Chakrenlehre als auch die Tradtionen amerikanischer indigener Völker, bei denen mit Krafttieren kommuniziert und von diesen gerlernt wird. Die Yogis gehen davon aus, dass, wenn alle Blockaden in den einzelnen Chakren gelöst sind, die Lebenskraft (prana) wieder fließen kann. Die Haltungen (asanas) sind oft an Tiere oder die uns umgebende Umwelt oder ihre Formen angelehnt. Fließt die Energie, dann können wir strahlen. Schon Marsha Wenig, Montessoripädagogin, Yogalehrerin und Begründerin von YogaKids, einem ganzheitlichen Kinder- und Teenageryogakonzept spricht in einer ihrer Übungen von der „Bridge of Diamond“. Lass deinen Diamanten, den du im Herzen trägst, strahlen. Trage deine Licht nach außen. Verbinde dich mit den anderen Lichtern – ganz im Sinne der Friedenspädagogik von Maria Montessori.

Die älteste Gesundheitslehrer der Welt, auch bekannt als Ayurveda, geht davon aus, dass in jedem von uns alles enthalten ist. Jeder trägt dieselben Anlagen. Wie ein Samenkorn, der je nachdem wie er genährt und gehegt wird, sein Potential zu Teilen oder idealerweise voll entfalten kann. Steve Gallegos bezeichnet es als blühende Blume.

„Das Logo der Tiefenimagination ist eine blühende Blume. Im Zentrum der Blume befindet sich ein Auge und die Iris dieses Auges stellt ebenfalls eine Blume dar. Es ist eigentlich das Auge, das erblüht und sein eigenes Blühen erkennt und doch gleichzeitig Teil dieses Blühens ist. Und genau das ist es, was passiert, wenn wir uns auf unsere Tiefe Imagination ausrichten:

Wir beginnen das Blühen zu sehen, das wir eigentlich sind, und treten damit in Beziehung. Wir beobachten und erfahren dieses Blühen in uns, und je mehr wir dies tun, um so mehr geschieht das Blühen von selbst. Gleich der Blume im Logo erleben wir in unserem Inneren also ebenfalls das Blühen, das sein eigenes Blühen beobachtet.“ Steve Gallegos

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